Eine Dachinspektion per Drohne kostet einen Bruchteil dessen, was Gerüst oder Hubsteiger verschlingen – und liefert oft die besseren Bilder. Wer in Hohenlohe, Schwäbisch Hall oder im Heilbronner Raum ein Dach vor der Sanierung, nach einem Unwetter oder für die Versicherung prüfen lassen will, sollte den Drohnenflug ernsthaft in Betracht ziehen. Dieser Beitrag zeigt, wo die Ersparnis herkommt und wann die Drohne die richtige Wahl ist.
Das Kostenproblem der klassischen Dachinspektion
Um ein Dach aus der Nähe zu prüfen, gibt es traditionell drei Wege – und alle drei sind teuer:
- Gerüst: Auf- und Abbau binden Tage, die Mietkosten laufen, und für eine reine Sichtprüfung ist es überdimensioniert.
- Hubsteiger: Tagesmiete plus Bediener, dazu braucht es Stellfläche und freie Zufahrt – auf einem engen Industriegelände nicht selbstverständlich.
- Industriekletterer: Hochspezialisiert, entsprechend teuer und nur eingeschränkt verfügbar.
Bei einem großen Logistik- oder Produktionsdach summiert sich das schnell zu einem hohen vier- bis fünfstelligen Betrag – bevor überhaupt ein Schaden behoben ist. Hinzu kommt: Jeder dieser Wege bedeutet ein Sicherheitsrisiko und oft eine Betriebsunterbrechung.
Was die Drohne anders macht
Eine zertifizierte Inspektionsdrohne fliegt das Dach systematisch ab und liefert hochauflösende Fotos (45 MP) jeder Fläche – ohne dass jemand das Dach betreten muss. Die Ersparnis hat mehrere Quellen:
- Kein Auf- und Abbau: Die Drohne ist in Minuten startklar.
- Kein Produktionsstopp: Überflug statt Sperrung der Fläche darunter.
- Kein Absturzrisiko: Niemand bewegt sich in der Höhe.
- Vollständige Abdeckung: Auch Flächen, die ein Kletterer nur mühsam erreicht, werden lückenlos erfasst.
Ein 18.000 m² großes Trapezblechdach lässt sich so in wenigen Stunden komplett dokumentieren – inklusive jeder Hageldelle.
Wann sich die Drohne besonders rechnet
- Vor der PV-Installation: Den Dachzustand prüfen, bevor Module montiert werden.
- Nach Hagel oder Sturm: Schnelle Schadensdokumentation, solange die Versicherung sie braucht.
- Bei großen oder verschachtelten Dächern: Je größer die Fläche, desto höher die Ersparnis gegenüber Gerüst.
- Bei laufendem Betrieb: Wenn eine Sperrung der darunterliegenden Fläche teuer wäre.
Bei sehr kleinen Dächern oder wenn ohnehin ein Gerüst für die Sanierung steht, kann die klassische Begehung sinnvoller sein. Für die reine Inspektion ist die Drohne fast immer schneller und günstiger.
Was im Inspektionsbericht steht
Eine professionelle Dachinspektion endet nicht mit einem Ordner voller Bilder, sondern mit einem strukturierten PDF-Report:
- Übersichtsbild (Orthofoto) des gesamten Dachs
- jede Schadensstelle nummeriert, mit GPS-Position und Detailfoto
- Klassifizierung der Schäden (z. B. nach Größe der Hageldellen)
- Handlungsempfehlung als Grundlage für Sanierungsangebote
Dieser Report wird von Versicherern in der Regel ohne zusätzliche Begehung akzeptiert – das spart eine zweite, kostenpflichtige Aufnahme.
Optional: Wärmebild für versteckte Mängel
Mit einer Thermografie-Drohne lassen sich zusätzlich Feuchteeintritte und Wärmebrücken sichtbar machen, die im normalen Foto unsichtbar bleiben. Gerade bei Flachdächern mit Dämmung ist das wertvoll, um durchfeuchtete Bereiche zu finden, bevor sie zum Problem werden.
Rechtliches in Kürze
Auch die Dachinspektion per Drohne läuft nach der EU-Drohnenverordnung 2019/947: EU-Drohnenführerschein A1/A3, in der Regel A2-Fernpilotenzeugnis, gewerbliche Haftpflicht und – je nach Lage – Prüfung von Kontrollzonen und Naturschutzgebieten. Werden Nachbargrundstücke oder Personen erfasst, gelten DSGVO-Vorgaben.
Fazit
Für die reine Zustands- und Schadensprüfung ist die Dachinspektion per Drohne der klaren Mehrheit der Fälle überlegen: schneller, sicherer und deutlich günstiger als Gerüst oder Hubsteiger – mit einem Report, der vor der Versicherung Bestand hat. Wenn Sie ein Dach im Hohenlohekreis, in Schwäbisch Hall, Crailsheim oder im Heilbronner Raum prüfen lassen wollen, melden Sie sich für eine Ersteinschätzung.