Eine Kamerafahrt, die niemand vergisst
FPV-Drohnen unterscheiden sich grundlegend von „normalen” Drohnen. Sie werden in der Ich-Perspektive über VR-Brille gesteuert, fliegen in jeder Lage und Geschwindigkeit – und ermöglichen Einstellungen, die mit Kran, Steadicam oder Helikopter physikalisch unmöglich wären.
Wann FPV der richtige Tool-Pick ist
- Werks-Durchflug: Vom Lager über die Fertigungslinie zum Produkt – in einem ungeschnittenen Take.
- Hotel One-Shot: Eingang, Lobby, Restaurant, Spa, Pool, Suite – ein Take, vier Minuten, Markenmoment.
- Action-Sport: Mountainbike-Trail in der Waldheide, Motorsport-Strecke, Pferdehof.
- Live-Events: Eröffnungsminute eines Kongresses oder einer Produktpräsentation.
Sicherheit zuerst
FPV bedeutet höhere Risiken. Wir fliegen in Industrieumgebungen grundsätzlich mit zwei Piloten (Pilot + Spotter), in Räumen mit Personendichte mit Custom-CineWhoop (kleiner Durchmesser, Propellerschutz, max 250 g). Versicherung für FPV gewerblich ist eingeschlossen.
Was wir vorher klären
Wir brauchen eine Begehung vor dem Dreh, eine Liste der Anschluss-Shots, einen Plan für Beleuchtung (FPV-Drohne ist lichthungrig) und eine Liste der Störquellen (WLAN, 2,4-GHz-Geräte, hängende Kabel). Ohne ordentliche Vorbereitung gibt es keine guten FPV-Shots.